Über mich

Heilpraktiker

Zur Naturheilkunde kam ich vor ca. zehn Jahren - Erstkontakt klassische Homöopathie. Ich fand es faszinierend, wie man einen Menschen in seiner Gesamt-Lebensausprägung auf ein Mittel wie z.B. Salz, Schwefel, Biene verdichten kann. In der Folge bin ich in zahlreiche Naturheilkundeverfahren eingetaucht und habe vieles an mir selbst ausprobiert (ich hoffe man merkt es nicht allzu sehr ;-). Von 2010 - 2012 machte ich die Ausbildung zum Heilpraktiker und absolvierte 2014 in zehnmonatiger Lernvorbereitung die Prüfung. In der Folge habe ich mich spezialisiert und bin letztendlich bei Verfahren hängen geblieben, die auf einer relativ feinen Ebene wirken, nämlich auf unser Gemüt, unsere Lebenshaltung (der Plan im Leben und unsere Sicht auf uns selbst und andere) und unsere Persönlichkeitsstärken und Schwächen alias Charakter. Diese Therapiemittel waren mir selbst eine gute Hilfe, auf meinem ca. achtjährigen Querfeldein-bergauf-Weg mit Hüpfeinlagen über verschiedene Hürden und Schatten meines verzwurbelten Charakters.

 

Heilkundeberater

Als von Außen ins Heilgewerbe eintretender Businesser entdeckte ich eine enorme Therapievielfalt mit in Summe enormen Heilungsmöglichkeiten. Ich sah aber auch wie wenig die einzelnen Therapierädchen in eine Gesamtheilungsstrategie zum Wohle Ihrer Gesundheit ineinander griffen. Ich entdeckte faszinierende Errungenschaften der Schulmedizin, aber auch deren Borniertheit und mangelnde Verständnistiefe, sobald es über Körperliches hinaus ging. Ich entdeckte die Vielfalt von mehr als 150 verschiedenen Verfahren der Naturheilkunde, aber auch das damit für Laien undurchdringliche Chaos: Wer kann hier was und wann soll ich zu wem?

Damit beschäftige ich mich als Heilkundeberater, um Ihnen möglichst viel aus dem Gesamtkuchen der Heilungsmöglichkeiten in zielführender Reihenfolge zur Verfügung zu stellen. 

 

Spaziergehbegleiter (Lebenserfahrung)

Als Kind war ich ein lustiges Träumerle und als Teenager ein linkshändiger Schluckspecht, der durch einen nicht zu verachtenden Fokus auf Spaß und Gaudi noch nicht zu viel Vernünftigem zu gebrauchen war. Trotz anfänglicher Schüchternheit gegenüber der Damenwelt war ich dann irgendwann verheiratet, hatte zwei gesunde, lustige Burschis und ein Haus - bei dessen Bau sich meine beiden linken Hände zu brauchbaren Handwerkzeugen entwickelten. Im Laufe der Zeit mauserte ich mich zu einem versierten Projektmanager und verhandelte in meiner Vertriebsfunktion international Projekte mit bis zu einer Million Euro. Kurz vor der überraschenden Pleite meines ersten Arbeitgebers nahm ich nach 19 Jahren die angebotene Abfindung und steckte sie kurzerhand in die Heilpraktikerausbildung.

 

2011 organisierte ich eine Demo verschiedener Schulen unter freier Trägerschaft am Augsburger Rathausplatz gegen ein geplantes Gesetz zur Schulfinanzierung. Ein Jahr später wurde ich in die Vorstandschaft der Wertinger Montessorischule gewählt und bin dort seitdem für das Ressort Finanzen zuständig. 

 

Kurz vor Ende der Heilpraktikerausbildung war auch mein Geldbeutel am Ende. Ich suchte mir einen neuen Job, den ich 2012 im technischen Vertrieb eines guten, mittelständischen Unternehmens in Augsburg mit netten Kollegen fand. Dort durfte ich mich als gelernter Kaufmann erst mal intensiv mit komplexer Technik auseinandersetzen. Es begannen interessante, aber auch sehr anstrengende Zeiten. Letztendlich hatte ich in dieser Zeit gleichzeitig einen anspruchsvollen Vertriebsjob (wodurch die Hälfte meiner Kollegen bereits einen Burn-out hatte), war ehrenamtlicher Vorstand an einer Schule mit rund 350 Schülern, absolvierte 2014 meine Heilpraktikerprüfung, beschäftigte mich weiter mit Naturheilkunde, trennte mich von meiner Frau, wir verkauften gemeinsam unser Haus, zogen beide nach Wertingen um, verlagerten ebenfalls ihr Geschäft an einen neuen Standort und pflegte mein Hobby, das Musizieren. Ebenfalls ließ ich in dieser Zeit meine philosophische und unsere Menschenwelt reflektierende Ader sausen und zimmerte meine Meinung zu allerlei Themen auf eine Webseite.

 

Als dann in der schönen-guten Firma, in der ich arbeitete, mit einem Wechsel an der Führung plötzlich ein kühles Betriebsklima mit unsinnigen Vorgaben Einzug hielt, versuchte ich dies auf konstruktive Weise an zuständiger Stelle zu adressieren und zu wandeln. Da meine Kollegen und Chefs nicht mit wandeln wollten, wandelte ich letzten Endes aus meinem gut bezahlten Job mit dem Sprung ins finanziell erst mal kalte Wasser des Heilpraktikertums. Zum Abschluss reflektierte ich noch einmal meine 25-jährige Businesszeit, stieß dabei auf schwerwiegende Mängel in unserem Wirtschaftssystem unter den heutigen Rahmenbedingungen, brachte dies möglichst verständlich auf´s Papier und beglückte damit an meinem letzten Arbeitstag einige Kunden, zu denen ich einen guten Draht hatte als auch manche Kollegen mit den frischen Erkenntnissen. In den beiden Wochen darauf verfasste ich noch ein E-mail an rund 200 Professoren und Doktoren volkswirtschaftlicher Institute, sie mögen doch bitte langsam mal aufwachen und die wichtigen Hausaufgaben in ihrem Ressort erledigen! 

 

Endlich am Ziel machte ich wie ein Marathonläufer nach jahrelangem Stress erst mal schlapp. Ich bekam kaum mehr meinen Hintern hoch, hatte Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, lähmende Müdigkeit und sogar meine Potenz machte teilweise Betriebsferien. Daraufhin testete ich meine Naturheilkundekiste an mir selbst aus, wobei manches nach hinten los ging. Nach ein paar Wochen diagnostizierte ich mir per Haar- und Speicheltest eine Nebennierenerschöpfung mit allem was dazu gehört und kurierte sie aus. Bis zur vollständigen Regeneration dauerte es ein geschlagenes Jahr, in dem ich im Schnitt nur bzw. rückwirkend betrachtet doch immerhin mit Halbgas durch mein Leben cruisen konnte.

 

Unter www.walk-for-a-talk.de habe ich ein Portal gegründet, um lebenserfahrenen Menschen eine Plattform zu bieten. Menschen in schwierigen Lebensphasen können sich dort lebenspraktischen Rat holen - als natürliche Alternative zur wissenschaftlich basierten Lebensberatung seitens Psychotherapeuten.

 

 

 

 

 

 

Es war schon immer ein Hobby von mir, Dinge im Überblick zu betrachten, in der Tiefe zu verstehen und möglichst sinnig zu ordnen. Als Heilkundeberater wende ich diese Eigenschaft in der Heilkunde an. Ein Heilkundeberater in dieser Form ist eine Neuschöpfung von mir mit dem Ziel Ordnung und Struktur in die Therapievielfalt zu bekommen. Möge es gelingen und mögen noch andere meinem Beispiel folgen und mit mir zusammen arbeiten!  

 

 

 

 

 

 

Meine Spezialität als Heilpraktiker und Mensch besteht darin, im Leben mal querfeldein-bergauf zu laufen. Ich akzeptiere und mag mich heute mit all meinen Fehlern und Schwächen, aber ich wandle mich und meine Schwächen morgen, wenn es für mein Lebensglück erforderlich ist. Und dann marschiere ich los, auch mit vollen Hosen! Und ich glaube, wenn es darum geht über seine Schatten zu springen, haben alle und jeder auf diesem Planeten die Hosen voll. Gehört also dazu! Die meisten geben es nur nicht zu, gell.

 

Ich habe ebenfalls gelernt, an wichtigen Stellen Position zu beziehen und den Mut gefunden, Missstände konstruktiv nach oben zu adressieren. Im 21. Jahrhundert müssen wir nicht mehr wort- und tatenlos zusehen, wenn Chefs unsere Arbeitsplätze an die Wand fahren oder Politiker unsere Zukunft versemmeln. Das Volk der Dichter und Denker ist nach den Erfahrungen des dritten Reich´s erwachsen geworden, oder?