Wirkung trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise?

Naturheilverfahren gibt es seit Tausenden von Jahren. Das Wissen um Heilkräuter und deren Wirkung ist somit sehr fundiert. Neuer, sprich erst rund 200 Jahre alt ist die Homöopathie, aber auch die Hochschulmedizin in ihrer heutigen Form. Etwa 100 Jahre alt ist die Bachblütentherapie. Bei Homöopathie und Bachblüten werden spezielle Herstellungsverfahren angewandt, wodurch die Essenz, die energetische Form, das Wesen einer Pflanze gezogen wird. Die rein pflanzlichen Wirkstoffe treten in den Hintergrund bzw. sind teils in der Arznei substanziell nicht mehr nachweisbar. Des weiteren entfaltet sich deren Wirkung nicht über körperliche Symptome, sondern bei Bachblüten über das Gemüt eines Menschen. Die körperlichen Symptome, die lange Zeit im Vordergrund waren, sind damit bei Diagnose und Wirkansatz nur noch ein Teil des menschlichen Ganzen.

 

Kein Wunder also, dass sich die auf Nachvollziehbarkeit bedachte Wissenschaft mit der Akzeptanz dieser so anders wirkenden Verfahren schwer tut. Bisher gilt deshalb die Wirkung von Bachblüten als auch homöopathische Arzneien als wissenschaftlich nicht bewiesen. Deshalb dürfen auf Packungsbeilagen keine Anwendungen stehen und seitens mir, als Anbieter von derlei Therapien, sei hiermit der aktuellen Rechtssprechung wie folgt genüge getan:

 

Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß es für die Darlegungen von Dr. Bach und anderen Autoren wie auch für die Wirkungen für die verschiedenen Zustände der zum Einsatz kommenden Blüten keine wissenschaftlichen Beweise gibt und dies von der Schulmedizin nicht anerkannt wird. Es gibt auch keine gesicherten Beweise für die im Europäischem Recht geforderten Nachweise in Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel. Auf die einschlägige Literatur sei verwiesen. 

Spaltung zwischen Naturheil-kunde & Allgemeinmedizin

Die Spaltung zwischen Naturheilkunde und Allgemeinmedizin (Schulmedizin, wissenschaftlicher Medizin) begann etwa vor rund 200 Jahren. Damals schlugen sich die Vertreter der klassischen Pflanzenheilkunde als auch alternativer, neuer Verfahren wie z.B. Samuel Hahnemann (Arzt und Erfinder der klassischen Homöopathie) mit den Vertretern dessen was wissenschaftlich nachvollziehbar ist und an Lehrstühlen gelehrt wurde die Köpfe ein. Ich bin Quereinsteiger im Gesundheitsressort und finde diese Grabenkämpfe eher seltsam - wie wenn die rechte Hand von der linken nichts wissen will.

 

Ich sehe die genialen Errungenschaften der Allgemeinmedizin, aber auch deren Grenzen; ich sehe das über Jahrtausende gewachsene Vermächtnis der Naturheilkunde und ich sehe die Genialität von Verfahren wie Homöopathie und Bachblüten. Ich sehe aber auch hier deren Grenzen.

 

Meines Eractens haben die meisten Therapiearten ihre Berechtigung, je nach Fall und Vorliebe des Patienten. In diese Richtung bilde ich mich als Heilkundeberater, um ein möglichst großes Stück aus dem Potenzial der Heilkunde für Sie zu erschließen. 

 

 

Es ist übrigens aus der Evolution heraus wissenschaftlich nicht beweisbar, warum es Wissenschaftler gibt! Deshalb ist es ebenso wenig nachvollziehbar, weshalb Wissenschaftler, die ihre eigene Existenz nicht erklären können, alles ablehnen, was wissenschaftlich nicht beweisbar ist! Zur Erinnerung an menschliche Daseins-Beweislücken eine kleine Rückführung in die Ursprünge unseres menschlichen Daseins bis zum Urknall unter nachfolgendem Link.

 

Abgesehen davon können wir bisher weder Planeten noch voll funktionsfähige Menschen bauen. Es scheint also durchaus noch Dinge zu geben, die wir wissenschaftlich nicht verstehen und die dennoch wirken und Bestand haben, oder? ... immer noch kategorisch gegen Alternativmedizin, weil es etwas nicht geben kann, das man nicht versteht?